So Wird die Vorhergesagte Erwachsenengröße Berechnet
Die Methode der mittleren Elterngröße schätzt die wahrscheinliche Erwachsenengröße eines Kindes, indem die Körpergröße beider Elternteile gemittelt und für das Geschlecht des Kindes bei Geburt angepasst wird — eine langjährige pädiatrische Formel, nicht etwas für diesen Rechner Erfundenes. Geben Sie die Körpergröße beider Elternteile und das Geschlecht des Kindes bei Geburt ein, und dieser Rechner zeigt die vorhergesagte Erwachsenengröße plus den gängig zitierten Bereich, in den die meisten Kinder tatsächlich fallen.
Diese Methode (popularisiert vom Wachstumsforscher J.M. Tanner) funktioniert ab der Geburt, da sie nur die Körpergröße der beiden Elternteile benötigt — nicht die aktuelle Körpergröße oder das Knochenalter des Kindes, die andere, aufwendigere Vorhersagemethoden stattdessen verwenden.
Die Formel
Die Anpassung wird bei einem Jungen addiert und bei einem Mädchen subtrahiert — was den durchschnittlichen Körpergrößenunterschied von etwa 13 cm zwischen erwachsenen Männern und Frauen widerspiegelt, den diese Methode annimmt.
Beispielrechnung
Eine Mutter, die 165 cm groß ist, und ein Vater, der 180 cm groß ist, erwarten einen Jungen:
- cm vorhergesagte Erwachsenengröße.
- Wahrscheinlicher Bereich (etwa 68 % der Kinder): 170,5–187,5 cm.
- Weiterer Bereich (etwa 95 % der Kinder): 162–196 cm.
Für ein Mädchen mit denselben Eltern: cm.
Wichtige Einflussfaktoren
- Diese Methode setzt voraus, dass die Körpergrößen beider leiblichen Elternteile genau bekannt sind. Die Genauigkeit der Formel hängt vollständig davon ab, die tatsächliche erwachsene Körpergröße der leiblichen Eltern einzugeben — eine Größe mit Schuhen oder eine Messung von vor Jahren, vor weiterem Wachstum, verfälscht das Ergebnis.
- Genetik beider Elternteile kombiniert sich auf komplexe Weise, mehr als ein einfacher Durchschnitt. Die Körpergröße wird von vielen Genen beeinflusst, nicht von einem einzelnen Merkmal, das sich sauber mitteln lässt — genau deshalb gibt die Methode eine Spanne statt einer einzelnen Zahl an, da zwei Kinder derselben Eltern dennoch an unterschiedlichen Punkten innerhalb dieser Spanne landen können.
- Ernährung und die allgemeine kindliche Gesundheit können ein Kind von seinem genetischen Potenzial abweichen lassen. Chronische Krankheiten, Mangelernährung oder andere bedeutende gesundheitliche Faktoren während der Kindheit können verhindern, dass ein Kind die von dieser genetikbasierten Schätzung vorhergesagte Größe erreicht — die Formel setzt eine einigermaßen normale Gesundheit und Ernährung während der gesamten Kindheit voraus.
- Diese Methode stammt aus der Zeit vor moderner statistischer und genetischer Größenvorhersageforschung, wird aber wegen ihrer Einfachheit weiterhin häufig genutzt. Es gibt ausgefeiltere Methoden (manche beziehen das Knochenalter oder die Wachstumsgeschwindigkeit eines Kindes mit ein), doch die Methode der mittleren Elterngröße bleibt eine gängige, einfache erste Schätzung, genau weil sie keine Daten außer den Körpergrößen der Eltern selbst benötigt.
Häufige Fehler
- Die Punktschätzung als Garantie behandeln. Dies ist ein Durchschnitt auf Bevölkerungsebene, keine Messung — die obigen Bereiche existieren genau deshalb, weil einzelne Kinder deutlich um die Schätzung herum variieren.
- Präzision bis auf den Zentimeter erwarten. Selbst der „wahrscheinliche“ Bereich umfasst 17 cm (etwa 8,5 cm in jede Richtung) — dies ist eine Größenordnung für Planungszwecke, keine klinische Wachstumsbeurteilung.
- Dies statt der eigenen Wachstumskurven-Verfolgung eines Kinderarztes verwenden. Ein Arzt, der die Körpergröße und Wachstumsgeschwindigkeit eines Kindes über die Zeit auf altersspezifischen Perzentilkurven verfolgt, hat reale, individuelle Daten, die diese Formel nicht hat — das ist eine viel bessere Quelle, sobald ein Kind alt genug ist, um verfolgt zu werden.
Wissenswertes
Sobald ein Kind ein paar Jahre alt ist, kann ein Kinderarzt genauere Methoden anwenden, die die aktuelle Körpergröße und das Wachstumsmuster des Kindes selbst einbeziehen, und — bei einem konkreten medizinischen Anliegen — ein Knochenalter-Röntgenbild, das zeigt, wie viel Wachstumsfuge noch übrig ist, und die vorhergesagte Spanne weit genauer eingrenzt, als es die Elterngrößen allein können. Der eigentliche Vorteil der mittleren Elterngröße ist, dass sie nichts außer den Körpergrößen der beiden leiblichen Elternteile benötigt und daher schon vor der Geburt funktioniert — lange bevor jene aufwendigeren Methoden überhaupt etwas zu messen haben.