So Wird die Abfindung Berechnet
Die Abfindung ergibt sich aus Ihren Dienstjahren multipliziert mit der eigenen Wochen-pro-Jahr-Formel Ihres Arbeitgebers, multipliziert mit Ihrem Wochenlohn. Es gibt keine universelle Formel — prüfen Sie immer Ihren eigenen Arbeitsvertrag oder die schriftliche Abfindungsrichtlinie Ihres Arbeitgebers für die Wochen-pro-Jahr-Zahl. Diese Zahl sollten Sie kennen, bevor Sie ein Angebot verhandeln oder entscheiden, ob Sie es wie geschrieben annehmen.
Wichtige Einflussfaktoren
Die obige Formel ist eine einfache Multiplikation, aber eine reale Abfindungssituation hat meist mehr bewegliche Teile als nur die Basiszahl:
- Die meisten US-Bundesstaaten kennen keine gesetzliche Mindestabfindung. Anders als Überstunden oder Mindestlohn ist eine Abfindung meist eine freiwillige Leistung oder eine Frage von Unternehmenspolitik/Vertrag, kein gesetzlich garantierter Anspruch außerhalb spezifischer Umstände (z. B. Massenentlassungen nach dem WARN Act). „Wochen pro Jahr” variiert enorm je nach Arbeitgeber — dieser Rechner arbeitet nur mit der Zahl, die Sie bereits kennen.
- Ein Abfindungsangebot umfasst oft mehr als die Grundformel. Auszahlung nicht genutzten Urlaubs, COBRA-Krankenversicherungszuschüsse (USA), anteiliger Bonus oder Provision, und Outplacement-Dienste werden häufig separat verhandelt oder angeboten und sind in der einfachen Wochen-mal-Lohn-Rechnung dieses Rechners nicht erfasst.
- Abfindungsangebote sind nicht immer endgültig. Besonders bei längerer Betriebszugehörigkeit, einer spezialisierten Rolle oder einer dokumentierten Leistungsbilanz sind Arbeitgeber manchmal bereit, die Bedingungen vor Ihrer Unterschrift zu verhandeln — es lohnt sich zu fragen, statt anzunehmen, dass die erste Zahl feststeht.
- Manche Richtlinien begrenzen die Gesamtabfindung auf eine Höchstzahl von Wochen unabhängig von den Dienstjahren, besonders bei sehr langjährigen Mitarbeitern. Prüfen Sie die tatsächliche schriftliche Richtlinie Ihres Arbeitgebers auf eine Obergrenze, die diese Formel allein nicht zeigen würde.
Ergebnisse Richtig Interpretieren
Die hier gezeigte Summe ist Ihre Brutto-Abfindung — vor jeglichem Steuerabzug.
- Dies ist eine Planungsschätzung, keine Garantie. Die tatsächlich angewandte Wochen-pro-Jahr-Zahl eines Unternehmens ist oft nirgendwo öffentlich dokumentiert, bis Sie selbst durch den Prozess gehen — bestätigen Sie die reale Zahl anhand Ihrer tatsächlichen Abfindungsvereinbarung oder Ihres Angebotsschreibens, sobald Sie es erhalten.
- Die Annahme einer Abfindung erfordert häufig die Unterzeichnung eines Verzichts auf Rechtsansprüche gegen Ihren Arbeitgeber. Lesen Sie jede Vereinbarung sorgfältig (oder lassen Sie sie von einem Arbeitsrechtsanwalt prüfen), bevor Sie unterschreiben, besonders bei einer größeren Abfindungssumme.
Wissenswertes
Abfindungen werden oft anders versteuert als ein normales Gehalt. Viele Arbeitgeber zahlen Abfindungen als Pauschalbetrag, der steuerlich als „Zusatzlohn” (supplemental wage) behandelt wird — in den USA erlaubt der IRS Arbeitgebern, darauf die Bundeseinkommensteuer mit einem Pauschalsatz einzubehalten (22% für die meisten Beträge, oder 37% auf Zusatzlöhne über 1 Million USD pro Kalenderjahr an einen Arbeitnehmer) statt der normalen Lohnsteuerformel. Das bedeutet, der tatsächlich auf Ihrem Konto ankommende Betrag kann deutlich von dem abweichen, was Sie basierend auf Ihrem üblichen Nettolohnanteil erwarten würden. So oder so ist dieser Steuerabzug nur eine vorab erhobene Schätzung — Ihre tatsächliche Steuerschuld auf die Abfindung wird erst bei der Steuererklärung festgelegt, nicht durch den Betrag der Auszahlungs-Vorabsteuer.
Die Formel
Beispielrechnung
5 Dienstjahre bei 2 Wochen/Jahr, mit 1.000 € Wochenlohn:
- Wochen insgesamt:
- Gesamte Abfindung: