So Wird aus Einer Gehaltserhöhung Ihr Neues Gehalt
Eine Erhöhung kommt entweder als Prozentsatz Ihres aktuellen Gehalts oder als fester Betrag — beides ergibt das jeweils andere. Geben Sie die Zahl ein, die Sie bereits kennen (den vom Arbeitgeber genannten Prozentsatz oder den konkreten Betrag), und dieser Rechner ermittelt Ihr neues Gehalt sowie die jeweils andere Form derselben Erhöhung. „Aktuelles Gehalt” funktioniert für jeden konsistenten Zeitraum (Stunde, Woche, Monat oder Jahr), da die Berechnung identisch ist — eine Umrechnung auf ein Jahresgehalt ist nicht nötig.
Diese Zahl sollten Sie vor der mündlichen Zusage oder Unterschrift prüfen — so stellen Sie sicher, dass eine als „5%” genannte Erhöhung tatsächlich zum genannten Betrag passt (oder umgekehrt), bevor er zu Ihrer neuen Basis für jede künftige Erhöhung wird.
Wichtige Einflussfaktoren
Die beiden obigen Zahlen beschreiben die Erhöhung selbst — einige reale Faktoren verändern, was diese Erhöhung für Sie tatsächlich bedeutet:
- Prozentuale Erhöhungen bauen auf Ihrem aktuellen Gehalt auf, nicht auf dem ursprünglichen. Eine 5%-Erhöhung dieses Jahr gefolgt von einer weiteren 5%-Erhöhung im nächsten Jahr ergibt keine 10% insgesamt — es sind 5% eines bereits höheren Betrags, was auf etwa 10,25% aufaddiert.
- Eine Erhöhung kann auch Leistungen steigern, die an Ihr Gehalt gekoppelt sind — ein prozentualer Arbeitgeberzuschuss zur Altersvorsorge, eine Lebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherung als Vielfaches des Gehalts, oder ein Bonusziel als Prozentsatz des Grundgehalts wachsen mit einer Erhöhung mit.
- Eine Erhöhung mit Positions- oder Rollenwechsel (eine Beförderung) löst manchmal Änderungen bei Leistungsansprüchen oder dem Überstunden-Freistellungsstatus aus, die eine einfache Prozent-/Betragsrechnung nicht erfasst — klären Sie das mit der Personalabteilung.
- Eine unterjährige Erhöhung gilt nicht rückwirkend, sofern der Arbeitgeber nichts anderes angibt — der neue Satz beginnt in der Regel ab dem nächsten Abrechnungszeitraum.
Ergebnisse Richtig Interpretieren
Das hier gezeigte neue Gehalt ist Ihr Bruttogehalt — vor Steuern, Altersvorsorgebeiträgen und anderen Abzügen.
- Ihr tatsächlicher Nettozuwachs wird kleiner ausfallen als der Erhöhungsbetrag. Steuern und jegliche prozentualen Abzüge fallen ebenfalls auf den neuen, höheren Bruttobetrag an — der Gehaltsabrechnungsrechner kann Ihr tatsächliches Nettogehalt schätzen.
- Eine Erhöhung dieser Größenordnung führt nicht wegen eines höheren Steuersatzes zu weniger Netto. Siehe Wissenswertes unten dazu, warum ein höherer Steuersatz nicht so funktioniert, wie viele annehmen.
Wissenswertes
Ein Aufstieg in eine höhere Steuerklasse durch eine Erhöhung bedeutet nicht, dass Ihr gesamtes Einkommen zum höheren Satz besteuert wird. Die US-Bundeseinkommensteuer wird in Stufen erhoben („marginale” Steuerklassen): Der Satz jeder Stufe gilt nur für den Einkommensanteil, der in diese Stufe fällt — nicht für jeden verdienten Dollar. Eine Erhöhung, die Ihren letzten Dollar in eine neue, höhere Stufe schiebt, bedeutet nur, dass dieser Anteil oberhalb der Schwelle höher besteuert wird — nicht Ihr gesamtes Gehalt. Der Aufstieg in eine höhere Steuerklasse allein zerstört den Wert einer Erhöhung nie auf diese Weise — die verbreitete Angst, durch den Aufstieg in eine höhere Steuerklasse „Geld an die Steuer zu verlieren”, ist ein echter Irrtum, den man klären sollte, bevor man deswegen eine Erhöhung (oder Beförderung) ablehnt. Andere Faktoren — ein Steuerabzug oder eine Steuergutschrift, die bei höherem Einkommen ausläuft, landes- oder kommunale Steuerregeln, oder ein einkommensabhängiges Sozialleistungsprogramm — können durchaus verringern, wie viel von der Erhöhung tatsächlich ankommt; der bloße Aufstieg in eine Steuerklasse gehört jedoch nicht dazu.
Die Formel
Beispielrechnung
Ein Gehalt von 50.000 € mit einer Erhöhung von 5%:
- Erhöhungsbetrag:
- Neues Gehalt: