Die Potenz Finden, Die Eine Bestimmte Zahl Ergibt
Ein Logarithmus beantwortet die Frage „zu welcher Potenz muss ich die Basis erheben, um diese Zahl zu erhalten?“ Geben Sie einen Wert und eine Basis ein, und dieser Rechner findet den Logarithmus sowie denselben Wert zur Basis 10, natürlicher Logarithmus (ln) und Basis 2.
Die Formel
wobei der Wert und die Basis ist — dies ist die Basiswechselformel, da die meisten Rechner nur eingebaute Funktionen für den natürlichen Logarithmus () haben.
Beispielrechnung
Logarithmus zur Basis 2 von 8:
- — denn .
Wichtige Einflussfaktoren
- Logarithmen sind nur für positive Zahlen definiert (und jede positive Basis ungleich 1). Ein Logarithmus von null oder einer negativen Zahl hat keine reelle Zahlenlösung — das spiegelt die Tatsache wider, dass eine positive Basis, zu jeder reellen Potenz erhoben, immer ein positives Ergebnis liefert, sodass es keinen reellen Exponenten gibt, der jemals null oder eine negative Zahl erzeugen könnte.
- Logarithmische Skalen werden häufig für Größen verwendet, die einen enormen Bereich umspannen. Die Richterskala für Erdbebenstärke, die Dezibelskala für Schall und die pH-Skala für Säuregehalt sind alle logarithmisch — jeder ganzzahlige Schritt stellt eine zehnfache (oder ähnlich große) Änderung der zugrunde liegenden Größe dar, weshalb ein „kleiner” Unterschied auf diesen Skalen einen riesigen realen Unterschied darstellen kann.
- Basis 10, Basis e (natürlicher Logarithmus) und Basis 2 tauchen aus unterschiedlichen Gründen in unterschiedlichen Bereichen auf. Basis 10 passt natürlich zum Dezimalzahlensystem und alltäglichen Skalen; Basis e ergibt sich natürlich in der Analysis und bei kontinuierlichem Wachstum/Zerfall (wie kontinuierlichem Zinseszins); Basis 2 ist grundlegend in der Informatik, wo sich Mengen oft verdoppeln (wie Datenspeicherung oder Binärsuchschritte).
- Die wichtigen Logarithmusidentitäten erlauben es, komplexe Ausdrücke in einfachere Teile zu zerlegen. log(a×b) = log(a) + log(b), und log(aⁿ) = n×log(a) — diese Regeln sind der Grund, warum Logarithmen historisch verwendet wurden, um schwierige Multiplikations- und Potenzierungsprobleme in einfachere Addition umzuwandeln, lange bevor es Taschenrechner gab.
Häufige Fehler
- Versuchen, den Logarithmus von null oder einer negativen Zahl zu berechnen. Kein reeller Exponent, auf eine positive Basis angewendet, kann jemals null oder ein negatives Ergebnis liefern, sodass diese Eingaben keine reelle Zahlenlösung haben — dieser Rechner markiert sie als ungültig, statt einen Wert zurückzugeben.
- „log” mit „ln” verwechseln, wenn eine Formel oder ein Lehrbuch gelesen wird. Einfaches „log” bedeutet in Alltags- und Ingenieurkontexten üblicherweise Basis 10, aber viele Mathematik- und Informatiktexte verwenden es stattdessen für den natürlichen Logarithmus (Basis e) — prüfen Sie stets, welche Konvention eine Quelle verwendet, statt es anzunehmen.
- Vergessen, dass die Basis eines Logarithmus positiv und ungleich 1 sein muss. Eine Basis von 1 würde jede Potenz davon gleich 1 machen, sodass es keine Möglichkeit gibt, nach einem Exponenten aufzulösen, der einen anderen Wert ergibt — und eine negative Basis erzeugt abwechselnd positive/negative Ergebnisse, die den reellen Logarithmus völlig durchbrechen.
- Eine logarithmische Skala lesen, als wäre sie linear. Ein Unterschied von 2 Punkten auf der Richterskala ist nicht doppelt so stark — es sind etwa 1.000-mal mehr freigesetzte Energie, da jeder ganzzahlige Schritt eine zehnfache Änderung der Amplitude darstellt (und etwa das 31,6-fache an Energie).
Gut zu Wissen
- Benötigen Sie die umgekehrte Operation — eine Basis zu einer Potenz erheben statt den Exponenten zu finden? Der Exponenten-Rechner-Rechner deckt diese Richtung ab.
- Arbeiten Sie mit einem logarithmischen Zerfallsprozess, wie der radioaktiven Halbwertszeit? Der Halbwertszeit-Rechner -Rechner wendet dieselbe natürliche-Logarithmus-Mathematik auf ein zerfallsspezifisches Beispiel an.
- Benötigen Sie einen umfassenderen wissenschaftlichen Rechner mit Logarithmen neben Trigonometrie und anderen Funktionen? Der Wissenschaftlicher Rechner-Rechner deckt das breitere Toolkit ab.